Verkehrsrecht

Im Straßenverkehrsrecht gibt es zahlreiche Vorgänge, bei denen es neben der Geltendmachung zivilrechtlicher Schadensersatz-, bzw. Schmerzensgeld-ansprüche, häufig der Vertretung in Straf- und Bußgeldverfahren bedarf.

Falls Sie als Verkehrsteilnehmer in den Verdacht geraten, eine Strafttat begangen zu haben, so ist es dringend zu empfehlen, sich möglichst frühzeitig rechtlichen Beistand zu holen. Dies folgt bereits aus dem Umstand, dass, neben einem etwaigen Fahrverbot, bzw. Führerscheinentzug, bei der Verwirklichung von Straftatbeständen empfindliche Geld- bzw. Freiheitsstrafen zu befürchten sind.

Strafrecht

Es gibt diverse Straftatbestände (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - § 142 StGB, Unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs - § 248b StGB, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - § 315b StGB, Gefährdung des Straßenverkehrs - § 315c StGB etc.) die typischerweise als Verkehrsteilnehmer verwirklicht werden.

Ordnungswidrigkeitenrecht

Der weitaus größere Anteil des strafrechtlich relevanten Handelns im Straßenverkehr spielt sich jedoch im Bereich des Ordnungswidrigkeitenrecht ab.

Die meisten Verkehrsteilnehmer sind sich der Möglichkeiten einer Verteidigung gegen ordnungsrechtliche Vorwürfe nicht bewusst und nehmen den Bußgeld-bescheid bzw. die Verwarnung oftmals widerspruchslos und vorschnell hin.

Die Rechtsanwaltskanzlei Subai bietet ihren Mandanten auf Grundlage einer fundierten Sachverhaltsanalyse eine umfassende Rechtsberatung und berurteilt die Erfolgsaussichten der Einlegung eines Rechtsbehelfs.

Beispielsweise verjähren Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehrsrecht abweichend von der Verjährung "normaler" Ordnungswidrigkeiten gemäß § 26 Abs. 3 StVG grundsätzlich bereits nach drei Monaten!  Für die Ahndung einer Ordnungswidrigkeit ist ferner erforderlich, dass die Tatsachen, die dem ordnungsrechtlichen Vorwurf zu Grunde liegen, ordnungsgemäß ermittelt worden sind.

Nach Prüfung der Erfolgsaussichten übernimmt die Rechtsanwaltskanzlei Subai, nach Rücksprache mit dem Mandanten, die Einlegung der Rechtsbehelfe und im Bedarfsfalle die Vertretung vor Gericht.

Schadensersatz/Schmerzensgeld

Bei Vorgängen im Straßenverkehrsrecht ist auch aus dem zivilrechtlichen Blickwinkel die Einschaltung eines Rechtsanwalts angeraten.

Bei einem Verkehrsunfall ist der Halter eines Fahrzeuges verpflichtet, den Unfall seiner eigenen Haftpflichtversicherung zu melden! Unterlässt er die Mitteilung, so besteht die Gefahr, dass er den Versicherungsschutz verliert. Dies gilt auch, wenn nicht der Halter, sondern ein Dritter das unfallbeteiligte Fahrzeug gefahren ist.

Ferner ist es notwendig alle in Betracht kommenden Beweismittel am Unfallort zu sichern und alle weiteren Maßnahmen zur Sicherung des zivilrechtlichen Anspruches zu treffen. Hierbei ist die Zuhilfenahme anwaltlichen Beistands dringend zu empfehlen.

Rechtsgebiete

Rechtsanwaltskanzlei Subai
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